HIL-System für automatisiertes Systemtesting bei AVL List

CDE GmbH und AVL List erstellen ein HIL System zum automatisierten Testen von Hardware-Komponenten wie z.B. Steuergeräten und Sensoren für Fahrzeuge.

Traktoren und andere Geländefahrzeugen haben sich in den letzten Jahren stark zu komplexen Systemen entwickelt, da neue Technologien viele innovative und effizientsteigernde Anwendungen mit GPS-Daten oder automatischen Getrieben ermöglicht haben. Wie bei jedem Produkt muss die Sicherheit und Zuverlässigkeit neuer Funktionen in realistischen Umgebungen getestet werden, bevor sie den Weg zu den kommerziellen Märkten findet.

Die Herausforderung besteht darin, dass die Feldtests aufgrund unterschiedlicher Realbedingungen oft nur schwer reproduzierbar sind. Ebenfalls sind Softwarefehler, die während des Feldtests auftreten, fast unmöglich zu beheben, da es selten die Möglichkeit gibt, Fahrzeuge zur Fehleranalyse in die Werkstatt zu bringen.

Aus diesem Grund hat CDE gemeinsam mit AVL List in Steyr eine automatische Test- und Verifizierungssystem-Plattform entwickelt, um die Testzeit zu verkürzen und die Testqualität entscheidend zu verbessern. Durch die Integration realer Hardware und virtueller Komponenten (Simulationsmodelle) bietet die Plattform einen nahtlosen Austausch von Daten und Know-how von der Konzeptphase bis zum Test auf der Straße.

 

Es ermöglicht das Anschließen des Testsystems an eine reale Umgebung mit der Möglichkeit, zwischen realen Daten und generierten Stimuli umzuschalten.Dieses zuverlässige Hardware-in-the-Loop (HIL) -System nutzt Datenfernverfolgung vor Ort, um Daten von realen Fahrzeugen zu sammeln. Die Daten werden dann für reproduzierbare Test- und Simulationsmodelle im Labor verwendet. Die neue Lösung wurde zur Erprobung innovativer Nutzfahrzeug-Offroad-Features eingesetzt. Das System reduziert sowohl den Testaufwand als auch die Zeit bis zu 50%.
Dies gilt auch für Anwendungsbereiche, die generierte und reale Daten im Rahmen von Testzyklen kombinieren. Die Plattform wurde z.B. auch zum Testen eines innovativen Kathetertyps verwendet, bei dem es sich um ein Medizinprodukt der höchsten Risikoklasse handelt, das vor der Markteinführung umfangreichen Tests unterzogen werden muss. Der PiCSO-Impulskatheter, der für Patienten mit Myokardinfarkt entwickelt wurde, verteilt den Blutfluss in den beschädigten Bereich des Herzens. Die automatisierte Testfunktion des HIL-Systems beschleunigte die Produktentwicklung, da kostspielige und zeitintensive manuelle Tests überflüssig wurden.

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